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improve consult Newsletter 10/2021


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Anstieg der Insolvenzen 2022

Die Kreditversicherer erwarten, dass die Insolvenzen in den meisten Märkten im Gesamtjahr 2022 deutlich zunehmen werden. 2021 werden die weltweiten Insolvenzen voraussichtlich einen leichten Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr aufweisen, gefolgt von einem starken Anstieg von 33 Prozent im kommenden Jahr. In diesem Jahr dürfte die Zahl der Insolvenzen aufgrund der erweiterten fiskalischen Unterstützung in vielen Märkten sowie auch teilweise bedingt durch die Fortsetzung der Insolvenzrechts­änderungen niedrig bleiben. Bis Ende 2022 erwartet die Versicherer dagegen, dass die Insolvenzen in den meisten Märkten im Vergleich zum Vor-Pandemie-Niveau höher sein werden. Damit wird zu einer Normalität bei den Insolvenzen zurückgekehrt, verstärkt noch durch einen bestimmten Anteil an Unternehmen, die 2020 vor der Insolvenz gerettet wurden. Teilweise wird auch eine langsamere wirtschaftliche Erholung zu höheren Insolvenzen beitragen.

improve consult hat eine ausgewiesene Expertise im Bereich der Unternehmens­rettung mit und ohne insolvenzrechtlichen Bezug. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

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Wussten Sie schon?

IMPROVE CONSULT IST UMGEZOGEN

10 Jahre war die Merkur Spiel-Arena (Fortuna Düsseldorf Stadion) unsere geschäftliche Heimat. Begrenzte Bürokapazitäten haben uns dazu veranlasst, uns räumlich zu verändern.

Die neue Anschrift lautet:

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Diepenstraße 83
40625 Düsseldorf

Gleichzeitig haben sich unsere Rufnummern geändert:

Tel.: 0211 - 83 83 65 - 0
Fax.: 0211 - 83 83 65 - 20

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und stehen Ihnen weiterhin gerne mit unserer Turnaround-Expertise zur Verfügung.

 

improve consult – Produktengpässe werfen ihre Schatten auf deutsche Wirtschaft

Rückläufige Aufträge und vorsichtige Einkäufer sind Signale für handfeste Probleme der Branche.

Die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland hat empfindlich nachgelassen. Zwar gibt es einen Teil der Wirtschaft, in dem die lange aufgestaute Nachfrage kräftige Impulse setzt. Die von Lockdown-Maßnahmen beschränkten Dienstleister kommen mehr und mehr in den Normalmodus zurück. Das sich weiter aufhellende Verbrauchervertrauen nährt zudem die Erwartungen auf eine fortgesetzt aufwärtsstrebende Konsumkonjunktur.

Die Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland wie im Euroraum sprechen von einer guten Finanzlage und schätzen ihre Beschäftigungsperspektiven gut ein. Die Laune zum Shoppen und Genießen ist da, allein anziehende Verbraucherpreise wirken derzeit als Konsumbremse.

Im Industriesektor wachsen dagegen die Sorgen vor einer erneuten und andauernden Rezession. Bereits seit Herbst letzten Jahres wurde hier – nach der kurzen und starken Erholung im vergangenen Sommer – kein Fortschritt mehr erzielt. Im August war sogar ein deutlicher Rückgang der Industrieproduktion zu verzeichnen. Damit hat sich auch die Produktionslücke wieder erheblich vergrößert. Aktuell bewegt sich die Produktion gerade einmal auf dem Durchschnittsniveau des Krisenjahres 2020. Die Lücke zur Zeit vor der Coronapandemie ist nach wie vor enorm. Gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2019 fehlten zuletzt gut 10 %. Jüngst haben zudem die Auftragseingänge deutlich nachgelassen – was sich noch nicht niederschlägt, da in den Vormonaten kräftige Bestellungen eingingen. Rückläufige Order und vorsichtige Einkäufer sind Signale für handfeste Probleme in der Industrie.

Die Produktionsengpässe infolge fehlender Vorleistungen werden immer mehr zu einer konjunkturellen Belastung. Vor allem im Automobilbereich führen fehlende Halbleiter zur Schließung ganzer Werke. Andere Teil der Metall- und Elektroindustrie leiden unter dem volatilen Abrufverhalten der Autobauer. Ein schnelles Ende dieser Verspannung ist nicht absehbar – zu vielfältig sind die Gründe dafür: Produktionsausfälle bei der Halbleiterproduktion, gleichzeitig hohe Nachfrage infolge der Digitalisierung, geostrategisches Bunkern und Transportprobleme.

Diese Produktionsprobleme und die damit einhergehenden Verunsicherungen dämpfen nicht nur die Investitionsneigung der Unternehmen. Neu für den Konjunkturzyklus ist, dass Investitionsgüter im Aufschwung nicht ausreichend verfügbar sind. Selbst wenn Unternehmen investieren wollen, können sie es in Teilen nicht, weil die Investitionsgüter fehlen oder nicht rechtzeitig kommen. Und das gilt nicht nur hierzulande, sondern auch im weltweiten Umfeld. Der globale Investitionszyklus wird wegen der Produktionsprobleme in den Investitionsgütersektoren ausgebremst und dies deckelt letztlich auch unser Exportgeschäft. Damit kommt eins zum anderen.

improve consult berät vielfach Unternehmen im Bereich des Einkaufs und optimiert die supply chain im Rahmen des Wertschöpfungsprozesses. Sprechen Sie uns an – wir helfen gerne!

 
 
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