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improve consult Newsletter 05/2019


improve consult – Reihe „Herausforderungen des stationären Handels“ Folge 5: Freundlichkeit und Kompetenz wichtige Erfolgsfaktoren

Drei Viertel der Konsumenten legen Wert auf freundliche, aufmerksame und präsente Verkäufer. Sechs von zehn Kunden berichten jedoch, dass sie bei ihrem letzten Einkauf das Verkaufspersonal aktiv ansprechen mussten, um beraten zu werden. Und nur knapp 40 Prozent der Verkäufer konnten während des Gesprächs Informationen zu einem bestimmten Produkt geben. Offensichtlich gibt es also eine große Kluft zwischen Selbst­wahr­nehmung und Kundenerfahrung.

Gut geschultes und aufmerksames Personal ist ein wichtiges Element, um Kunden im stationären Handel ein positives Einkaufserlebnis zu bieten und ein entscheidender Faktor, um sich gegenüber dem Onlinehandel zu differenzieren. Händler sollten deshalb dringend in ihr Personal, dessen Qualifikation und Motivation investieren.

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Wussten Sie schon?
 
 
 

Skandinavien treibt die Insolvenzzahlen nach oben. In sieben der 17 betrachteten Länder Westeuropas war ein Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen zu beobachten. Einen deutlichen prozentualen Anstieg verzeichneten dabei Luxemburg (+ 27,8 %), gefolgt von Finnland (+ 17,3 %), Schweden (+ 13,2 %), Dänemark (+ 12,1 %) und Norwegen (+ 9,9 %). Mehr Insolvenzen als im Vorjahr wurden auch in der Schweiz sowie in Großbritannien registriert.

Einen deutlichen Rückgang der Insolvenzzahlen gab es in Griechenland (- 31,7 %) sowie in Irland (- 12,2 %) und in Portugal (- 6,3 %). Auch in den Niederlanden (- 4,4 %), in Deutschland (- 3,6 %), in Spanien (- 3,1 %) und in Italien (- 2,9 %) beruhigte sich das Insolvenz­geschehen weiter. Geringe Rückgänge verzeichneten Österreich und Frankreich.

Quelle: Creditreform, Unternehmensinsolvenzen in Europa, Jahr 2018/19 (veröffentlicht Mai 2019)

 

improve consult – Massiver Anstieg von Sanierungen und Restrukturierungen

Die Work-out-Abteilungen der Banken dürften in den kommenden Monaten deutlich mehr zu tun bekommen. Das zeigen die Auswertungen des aktuellen Restrukturierungsbarometers. Im Zentrum der Trendwende: Deutschlands Schlüsselindustrie.

Im laufenden Jahr dürfte die seit 2010 andauernde Phase rückläufiger Insolvenzzahlen enden, erstmals seit langem werden wohl wieder mehr Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit rutschen. Im Zentrum der Trendwende: Deutschlands Schlüsselindustrie, die Automobilbranche. Ausgewählten Restrukturierungsexperten zufolge erwarten 68 Prozent von ihnen eine Zunahme der Insolvenzen im Jahr 2019. Knapp drei Viertel (72 Prozent) beurteilen vor allem die Unternehmen aus der Automobilindustrie als kritisch.

Was das allgemeine Restrukturierungsumfeld angeht, bestätigt eine von der FINANCE durchgeführte Frühjahrsumfrage 2019 die seit einigen Quartalen diagnostizierte Marktlage: Im Work-out-Bereich gibt es wieder mehr zu tun. Demnach haben 52 Prozent der befragten Restrukturierungsexperten angegeben, im vergangenen Halbjahr mehr neue Krisenfälle zur Bearbeitung „auf den Tisch“ bekommen zu haben. Im Herbst 2018 waren es lediglich 30 Prozent. Parallel dazu ging der Anteil derjenigen, die sinkende Zahlen gemeldet haben, auf 12 Prozent zurück (Herbst 2018: 20 Prozent). Beide Werte markieren die jeweiligen Höchst- bzw. Tiefststände seit dem Beginn dieser Erhebung im Herbst 2012.

Zugleich bestätigt sich der im Herbst 2017 eingeleitete Trendwechsel bei den Erwartungen neuer Restrukturierungsfälle. Inzwischen gehen 70 Prozent der befragten Banker von zunehmenden oder deutlich zunehmenden Zahlen aus (Herbst 2018: 42 Prozent). Nur noch 2 Prozent gehen von abnehmenden oder deutlich abnehmenden Restrukturierungsfällen aus. Die auffallend pessimistische Einschätzung der Restrukturierungsexperten spiegelt die Erwartung eines deutlichen Konjunkturrückgangs wider.

Was die Erfolgsaussichten von Restrukturierungsfällen angeht, zeigt sich, dass immer weniger in den Markt zurückgegeben werden. Im Vergleich zur vorangegangenen Befragungen ging das Lager derjenigen, die mehr Engagements aus der „Intensivstation“ in den Marktbereich entlassen haben, auf 18 Prozent zurück (Herbst 2018: 33 Prozent). Das ist der niedrigste Stand seit dem Beginn der Erhebungen. Auch das Lager derjenigen, die einen Anstieg der Insolvenzzahlen bei den von ihnen betreuten Krisenfällen gemeldet haben, ist um 10 Prozentpunkte auf 17 Prozent gestiegen.

Bei der Frage, welche exogenen Faktoren die Restrukturierungsexperten als am problematischsten für die von ihnen betreuten Unternehmen einschätzen, rangiert an erster Stelle die Digitalisierung. Für 73 Prozent der Befragten ist dieses Thema wichtig oder sehr wichtig. Die Gefahren für den globalen Handel durch protektionistische Tendenzen ist ebenfalls groß (64 Prozent). Im Vergleich zur vorangegangenen Befragung sind die Sorgen darüber aber insgesamt nur geringfügig angestiegen und von der Intensität her eher zurückgegangen, denn nur noch für 11 Prozent war dieser Punkt „sehr wichtig“ (Herbst 2017: 27 Prozent). Auf Platz drei wurde die Wachstumsschwäche in der Eurozone genannt. Für 50 Prozent der Befragten stellt dies eine wichtige oder sehr wichtige Gefahr für die von ihnen betreuten Unternehmen dar. Angesichts der insgesamt negativen Konjunkturerwartungen passt dieser Befund ins Bild.

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