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improve consult Newsletter 02/2021


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Krisen fangen im Kopf an!

Jede Unternehmenskrise hat eine Vorgeschichte und entwickelt sich vielfach über Jahre. Das damit häufig verbundene Problem ist, dass Unternehmenskrisen viel zu spät entdeckt und somit auch Gegenmaßnahmen zu spät eingeleitet werden. Aber woran liegt das? Die meisten Entscheider wissen nämlich um die Probleme im Unternehmen und besitzen auch die Fähigkeit, gezielte Analysen anzustellen. Wenn dem aber so ist, was ist der Grund für das Entstehen und das nicht Entgegenwirken bei Krisenverläufen? Die Frage ist bestimmt nicht mit einem Satz zu beantworten und auch nicht mit Floskeln wie „Das konnten wir finanziell nicht stemmen“ oder „Die Marktbedingungen haben sich verändert“. Die Causa ist in vielen Fällen unser „Kopf“! Unser Gehirn und damit wir selbst fühlen uns dann am wohlsten, wenn wir uns in unserem „Wohlfühlrahmen“ bewegen und uns mit dem beschäftigen, was wir beherrschen oder vermeintlich meinen zu beherrschen. Es ist unsere Komfortzone, die wir nicht verlassen wollen. Der Kopf blockiert unser Handeln und lässt uns nicht das Tun, was notwendig wäre, um neue für den zukünftigen Erfolg maßgebliche Gedanken zuzulassen. Unser Kopf wehrt sich somit gegen den Aufbruch in „unbekannte Sphären“. In der frühen Phase von Turnaround-Beratung bedeutet dies, Entscheider zu ermutigen, out-of-the-box Gedanken zu fassen und zu verfolgen. Dieser Schritt ist von enormer Bedeutung, um die Begeisterung im Unternehmen für das Unternehmen zu wecken.

improve consult ist seit 16 Jahren in der Turnaroundberatung tätig und hat zahlreiche Unternehmen gemeinsam mit den Verantwortlichen restrukturiert. Wenn Sie wissen wollen, wie wir Sie in diesen herausfordernden Situationen unterstützen können, dann kontaktieren Sie uns gerne.

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Wussten Sie schon?

Was sind die Auffälligkeiten im Rahmen der jetzigen Insolvenzsituation? Es ist der deutliche Anstieg der Großinsolvenzen! Beispiele wie Galeria Karstadt Kaufhof, Klier, Vapiano, Wirecard prägen das Insolvenzbild in der Öffentlichkeit! Und damit einhergehend stieg auch die Schadenssumme um fast 45 Prozent auf geschätzte 34 Milliarden Euro in die Höhe.

Aber nicht nur die Großinsolvenzen werden zukünftig für die steigende Schadenssumme verantwortlich sein. Insbesondere bei kleineren Unternehmen rechnet die Auskunftei Creditreform 2021 mit einer steigenden Zahl an Pleiten. Denn die Hilfszahlungen verschleiern derzeit die wahre finanzielle Struktur einiger Unternehmen.

Nach Einschätzung der Wirtschaftsaus­kunftei Crifbürgel haben über 300.000 Unternehmen in Deutschland finanzielle Probleme. Der finanzielle Druck wird sich aber noch weiter erhöhen. Denn ab Mitte des Jahres 2021 müssen Unternehmen, die in der gleichen Periode im Jahr zuvor KfW-Mittel bekommen haben, diese nach einem Jahr der Tilgungs­frei­stellung zurückzahlen. Das führt zu einer erheblichen Belastung des Kapitaldienstes. Auch werden zahlreiche Unternehmen nur mit Hilfe von außen am Leben gehalten, die eigentlich nicht überlebensfähig sind. Umgangssprachlich spricht man von sog. „Zombie­unter­nehmen“. Im Zuge einer steigenden Zahl von Insolvenzverfahren könnte es nach Ablauf des Insolvenzmoratoriums somit zu Dominoeffekten kommen, bei dem auch gesunde Unternehmen durch die Häufung von Zahlungsausfällen in die Knie gezwungen werden.

 

improve consult – Unternehmenskompetenzen wertschöpfend nutzen!

In der Automobilbranche ist der Veränderungsgrad und die Veränderungsnotwenigkeit extrem hoch. Die E-Mobilitätswende führt zu neuen Regulatorien, Wettbewerbern und Technologien am Markt. Dies führt dazu, dass viele Komponenten und Systeme im Zuge der Elektrifizierung ersatzlos entfallen. Mit dem zukünftigen Ersatz von Verbrennungs- durch Elektromotoren nimmt die Wertschöpfung am Auto nach Hochrechnungen des Fraunhofer Instituts um etwa fünf Prozent ab und verschiebt sich zusätzlich zum Teil in gänzlich neue Bereiche. Vor allem für technologisch spezialisierte Zulieferunternehmen birgt dies ein enormes Risiko, dem sie mit einer technologie-basierten Diversifikation entgegenwirken können.

Die technologiebasierte Diversifikation hat zwei Ausprägungsdimensionen. Erstens die Erweiterung des Segments und der Anwendungsfälle in Bereiche außerhalb des bisherigen Marktes und zweitens eine Technologie- oder Kompetenzinnovation innerhalb und außerhalb des bisherigen Marktes. Ziel ist es, die langjährig im Unternehmen aufgebauten Kompetenzen zu nutzen, um neue Märkte oder Produktbereiche zu erschließen.

Eine technologie- und kompetenzbasierte Diversifikation fußt auf einer systematischen Analyse und Auswahl verschiedener Optionen. Im ersten Schritt geht es darum, ausgehend von den Kernkompetenzen des Unternehmens, ein Zielbild festzulegen, den Betrachtungs-bereich einzugrenzen und Anforderungen zu definieren. Anschließend wird die Diversifikationsrichtung festgelegt und eine entsprechende Strategie ausgestaltet, die den Rahmen für die Suche nach neuen Anwendungsfeldern bildet. Nachdem eine Liste an Optionen erstellt wurde, werden die Anwendungsfelder anhand verschiedener Kriterien priorisiert und in eine Implementierungs-Roadmap überführt.

improve consult verfügt über ein erfahrenes Automotive Beraterteam mit über 100 Jahren Branchenerfahrung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr wissen wollen über technologie-basierte Diversifikation.

 
 
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